Willkommen beim IWR

IWR Chill & Enjoyment Gin-Tasting mit Harry Hougini

Gin ist eine der vielfältigsten Spirituosen, die es überhaupt gibt. Die Kunst besteht nicht darin, einen Gin zu destillieren, der nur eine Geschmacksnuance hat, sondern einen Gin, der mit den verschiedenen Aromen spielt. Gin erfährt seit der Jahrtausendwende eine immer stärkere Beliebtheit. Ausgehend von den klassischen Wacholderspirituosen, deren Geschmack vor allem den kleinen Beeren selbst geschuldet war, entwickeln sich seit einigen Jahren viele verschiedene Kreationen, die dem ersten Eindruck nach nicht mehr nur zum reinen Mischen eines Gin Tonics verwendet werden können. Um in die Geschmackswelt der Wachholderspirituose einzutauchen laden wir Sie herzlich ein zu unseremGin-Tasting mit Harry Hougini.

innovate! X Konferenz

Auch in diesem Jahr findet am 29.10.2020 die zentrale Veranstaltung für den Austausch von Trends und innovativen Konzepten in den Bereichen Food, Agrar und Digital statt, bei der der IWR nun Partner ist. Die innovate! bietet Entrepreneuren, durchstartenden Startups, Studenten, Mittelständlern, Investoren und Branchenbegeisterten eine interaktive Plattform für Innovationen, Networking und Informationen. Durch Roundtable-Diskussionen, Q&A Sessions mit Speakern, Workshops und persönliches Networking bietet sich den Teilnehmer die Möglichkeit, sich selbst einzubringen und sich mit anderen Vordenkern auszutauschen. Das Event bietet hochkarätige Speaker, spannende Formate und Inhalte, angepasst an die Interessen der Teilnehmer. Außerdem werden im Rahmen der innovate! auch die innovate!Awards in den Bereichen Food, Agrar und Digital vergeben. Die teilnehmenden Startups, welche zuvor von einem Kuratorium ausgewählt wurden, treten gegeneinander an und stellen hier ihr Unternehmen sowie ihre Ideen vor. Nach den Pitches stimmen die Teilnehmer über den Gewinner ab. Lassen Sie sich dieses Event nicht entgehen und melden Sie sich an zur innovate! X Konferenz.

IWR INSIDE mit Michael von Foerster

früher war sie überall zu sehen – die Zigarettenwerbung: im Fernsehen, auf Werbetafeln in der Stadt, auf Plakaten an jeder Ecke. Mittlerweile wird das Tabakerzeugnis in der Öffentlichkeit jedoch abmoderiert. Werbungen sind verboten, Rauchverbote in Lokalen wurden durchgesetzt und alle satteln auf E-Zigarette um. Der große Zigarettenproduzent Philip Morris schob die Wette an, dass die Zigarette tot sei und begann, seine komplette Marketingstrategie auf die E-Zigarette zu fokussieren. Doch Tabakerzeugnisse sind ein Genussmittel, so Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie, die er sich nicht analog vorstellen könne. So also muss die Tabakindustrie umdenken und zukunftsfähig gemacht werden. Welche Herausforderungen dabei bestehen und welche Ideen und Strategien es gibt, die Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten möchten wir uns mit Ihnen bei unserem nächsten IWR INSIDE mit Michael von Foerster anhören.

Für weitere IWR-VERANSTALTUNGSNEWS

— IWR  VERANSTALTUNGSREPORT —

IWR Brüsseler Köpfe mit Kirsten Redelfs und Elmar Brok

Am 21.10.2020 hatten wir im Rahmen unseres Formates Brüsseler Köpfe ein sehr spannendes Gespräch über die deutsche Ratspräsidenschaft Kirsten Redelfs, Referentin im Bmwi und Mitglied unseres Expertengremiums, sowie Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlamentes von 1980 bis 2019 für die CDU. Kirsten Redelfs berichtete über die aktuelle Situation der deutschen Ratspräsidentschaft aus Sicht des Bundeswirtschaftsministeriums und der  Abteilung der Allgemeinen Handelspolitik, der sie angehört. Covid-19 erschwert dort die Arbeit für die Ratspräsidentschaft, denn die Ministertreffen konnten nur unter sehr hohen Auflagen bzw. in Zukunft nut noch digital stattfinden, was für die Verständigung zwischen den Beteiligten zum Nachteil ist. Elmar Brok hingegen verglich die jetzige deutsche Ratspräsidentschaft mit den fünf vergangenen, die er schon miterlebte und bestätigte Kirsten Redelfs Aussage, dass diese aufgrund der rein digitalen Treffen um einiges schwerer sei als die bisherigen Ratspräsidenschaften sei. In Bezug auf die Corona-Pandemie sprach er jedoch auch davon, dass Europapolitik auch in diesem Falle nicht rein aus Solidarität gemacht werde: es sei keine Frage der Solidarität, sondern des Eigeninteresses, dass während der Corona-Pandemie keiner der europäischen Staaten in einen existentiellen Notstand gerät, denn das wirke sich auch auf Deutschland aus, Stichwort: europäischer Binnenmarkt. Erschwert wird die Ratspräsidentschaft jedoch auch dadurch, dass im Moment so viele Themen miteinander verbunden sind – von den gemeinsamen Schulden der Krise bis hin zur Rechtstaatlichkeit in Polen – es sei eine „ungeheur große Leistung, die gerade erbracht werden muss“, so Brok. Ihn treiben auf diesem Feld viele Fragen um: Wie kann man Europa wieder handlungsfähiger machen? Wie können wir Lieferketten intern so gestalten, dass sie sicher vor Angriffen sind? Wie setzt man die Trennlinie zum Protektionismus, damit ein level playing field entsteht? Auch die Sicherheitspolitische Frage beschäftigt Brok. „Es ist ein Irrglaube, dass Handelspolitik nur noch Wirtschaft ist – das ist schon längst ein Teil der Sicherheitspolitik!“, sagte er in unserer Veranstaltung entschlossen aus. Als unsere Referenten am Ende aufegefordert wurden, ihre Erwartungen an die Wirtschaft zu formulieren, sagte Kirsten Redelfs klar: „Die Unternehmer müssen die Stimme erheben und ihre Bedürfnisse an die Ministerien richten! Es bringt nichts, nur auf die Politiker zu schimpfen, die Verantwortung für den Erhalt der Lieferketten beispielsweise liegt auch bei den Unternehmern!“

IWR WebBrunch mit Antje Tilmann MdB

Bei unserem IWR WebBrunch am 13.10.2020 hatten wir die Gelegenheit, erst ein Impulsreferat von Antje Tilmann MdB von der CDU  zu hören und anschließend unsere Fragen zum Thema „Der Blick in die Glaskugel: Wie sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft im Bereich Steuerpolitik und Wirtschaftspolitik in den nächsten 6 Monaten aus Sicht der Politik aus?“ loszuwerden. Nachdem Antje Tilmann schilderte, dass sie glaubt, dass wir – entgegen der Prognose von Olaf Scholz im Jahre 2021 wieder auf Vorkrisenniveau zu sein – erst 2022/23 wieder an das Vorkrisenniveau herankommen werden. „Schön wärs“, sagte sie dazu, „im Moment gib es einen Hoffnungsschimmer, aber verlassen wollen wir uns nicht darauf.“ Die Unternehmer konnten einige Fragen stellen, die direkt ihre jeweilige Branche und das Unternehmertum betrafen, und so sprachen wir über Themen wie das Arbeitsrecht, die Hilfe an Soloselbstständige oder die Mehrwertsteuersenkung, die dieses Jahr beschlossen wurde. „Die Mehrwertsteuersenkung war nicht auf der Liste der 30 Punkte, die die AG Finanzen gerne durchgebracht hätte. Ich verspreche Ihnen aber, dass wir das bis Dezember nicht nochmal machen“, so die Finanzpolitikerin. Auch über die Pläne der Bundesrgierung, unsere Wirtschaft wieder zu stabilisieren und die entstandenen Finanzlöcher zu stopfen sprachen wir eine Weile. Hier drängte sich natürlich die Frage auf, wie die finanzpolitische Sprecherin der CDU es mit Steuererhöhungen halte. „Wir planen keine Steuererhöhung, aber ich sage ganz offen, wir wissen nicht, wie wir das ab nächstes Jahr finanzieren sollen“, sagte sie hierzu aus, doch weiter meinte sie auch, dass „wenn der Bund sich nicht bald wieder auf seine Aufgaben konzentriert [bezüglich der Finanzierung Bund/Länder/Kommunen, bei der der Bund mehr übernimmt als es seine Aufgabe wäre], kommen wir nicht drum herum, über eine Steuererhöhung zu sprechen; […] die Gefahr ist sehr groß.“ Im Anschluss an ihre Ausführungen gab Frau Tilmann den Unternehmern ebenfalls die Chance, ihr ihre wichtigsten Anliegen bezüglich der Steuerpolitik mitzuteilen und gab ihnen die Aufgabe, in der Frage der geforderten degressiven Besteuerung der digitalen Wirtschaftsgüter genau zu definieren, was „digitale Wirtschaftsgüter“ für sie bedeute, da dies noch nicht eindeutig für die Politik definiert sei. Diese Aufgabe wollen wir Ihnen hiermit weitergeben, falls Sie wichtige Gedanken zu diesem Thema haben und sich an Frau Tilmann wenden wollen. Abschließend sagte uns Frau Tilmann in Bezug auf eine Prognose für das kommende Jahr und die ebenfalls kommenden Bundestagswahlen noch: „Wir tun gut daran, nicht zu fragen und unser Programm durchzuziehen – ein Jahr kann unendlich lang sein.“

IWR INSIDE mit Carsten Lexa 

Am 07.10.2020 hatten wir unser IWR Inside in der Winebank Hamburg. Dort hörten wir einen spannenden Vortrag von dem durchaus charismatischen und unterhaltsamen Juristen Carsten Lexa zum Thema „An die Spitze: wie Mittelständler und Start-Ups gemeinsam erfolgreich werden!“ Lexa berichtete uns von seinen Erfahrungen in der in der Beratung von Unternehmen, wie mittelständische Unternehmen und Start-Ups erfolgreich geschäftlich zusammenkommen, aber auch wie man kostspielige und zeitraubende Fehlschläge vermeiden kann. 

Für weitere Berichte zu vergangenen IWR-VERANSTALTUNGEN

— IWR AKTUELL —

Mit Genuss das Projekt Hope.Diamonds unterstützen

Über das Projekt Hope.Diamond, ein gemeinnütziger Zusammenschluss unseres Partnerclubs The HONourables und WINE.DIAMONDS der österreichischen Marke Herian Trading GmbH, ist der IWR Pate einer Flasche Fortified Wine geworden, um damit deren Initiative zu unterstützen. Mithilfe der Einnahmen durch die exklusiven Flaschen, deren Design mit einer Künstlerin zusammen entwickelt wurde, werden soziale Projekte in Deutschland, Österreich und der ganzen Welt finanziert, die zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen dienen. Die Initiative bietet gleich doppelten Genuss: Durch die Patenschaft kann nun jeder Teil dieser großartigen Initiative werden und gleichzeitig in den Genuss einer Flasche Fortified Wein der höchsten Qualitätsstufe gelangen.

Statement unseres Experten zum Einzelhandel

Unser Experte Stephan Jung sprach kürzlich schon auf unserem Wirtschaftspolitischen Frühstück das Thema Einzelhandel in Innenstädten an und warnte eindringlich davor, dass dieser bald zum „Inensivpatienten“ werde. Er berichtete davon, wie die Corona-Krise noch einmal zusätzlich diese Branche bedroht, die schon von Online-Handel und einigen anderen Faktoren massiv unter Druck gesetzt wird. Stephan Jung arbeitete uns seine Ausführung in einem Statement auf, das Sie hier lesen können.

 

Unser neuer Kooperationspartner: British Chamber of Commerce in Germany (BCCG)

Berlin, den 04.09.2020: Das British Chamber of Commerce in Germany ist eine Netzwerk-Organisation, deren Mitglieder über 500 verschiedene UnternehmerInnen und Unternehmen umfassen sowie einem großen Netzwerk, das auch mit anderen europäisch-britischen Organisationen in Verbindung steht. Außerdem hat das BCCG ein Netzwerk der sog. Young BCCG mit einem Mitgliederstamm von UnternehmerInnen, die unter 40 Jahre als sind. Es ist eine neutrale Plattform und die Anlaufstelle für UnternehmerInnen, die Rat bzgl. des deutsch-britischen Geschäfts und Handels suchen. Wir möchten hiermit freudig verkünden, dass wir nun eine Kooperation mit dem BCCG haben und somit die Mitglieder beider Verbände von den tollen Veranstaltungen und dem Netzwerk gegenseitig voneinander profitieren dürfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Austausch, den die beiden Verbände miteinander haben werden!

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